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2015

Elke und Ulrich Steinbrück überreichen Spenden an Elpida

Unsere Mitglieder Elke und Ulrich Steinbrück nutzen ihre Griechenlandreise um bei dem Autistischen Verein Elpida in Oraiokastro reinzuschauen.

Sie überreichten eine private Spende, ein Wunsch zu Elkes Geburtstag. Keine Geschenke, sondern Geld für Elpida. Und sie hatten eine Spende des Vereins dabei. Für das Geld kann sich Elpida eine neue Klimaanlage kaufen.

 

Text und Bild aus Oraiokastro News

Η Έλκε και ο Ούλριχ από το Ντέτμολτ Γερμανίας, τον αδελφοποιημένο Δήμο με το Ωραιόκαστρο, δεν ήθελαν δώρο στα γενέθλιά τους φέτος τον χειμώνα. Παρακάλεσαν τους φίλους τους, αντί για δώρα να τους δώσουν χρήματα για να βοηθήσουν το Ίδρυμα ''ΕΛΠΙΔΑ'' στον Δήμο Ωραιοκάστρου. 'Έτσι συγκέντρωσαν 350€ και μαζί με άλλα 550€ από τον Ελληνο-Γερμανικό σύλλογο του Ντέμολτ αγόρασαν ένα κλιματιστικό το οποίο δώρισαν στο Ίδρυμα ''ΕΛΠΙΔΑ''. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Bilder von Μονάδα Αυτιστικού Ατόμου 'Ελπίδα' (Facebook)

Ευχαριστούμε θερμά τους φίλους μας Elke & Urlich Steinbrücke από τον Δήμο του DGF e.V. Detmold της Γερμανίας για την αγορά ενός ολοκαίνουριου κλιματιστικού Inverter, και την facebook.com/ecoclimaenergy των αδερφών Καρακούλια για την άμεση εγκατάσταση του. Ένα πολύ καλό μηχάνημα που θα βοηθήσει τόσο το καλοκαίρι όσο και το χειμώνα στην σωστή θερμοκρασία του κτιρίου της Διοίκησης. Να είστε πάντα και όλοι σας καλά!

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Freunden Elke und Ulrich Steinbrück aus der Stadt des DGF e.V. Detmold in Deutschland für den Kauf eines nagelneuen Klima-Inverters und (facebook.com/ecoclimaenergy) den Brüdern Karakul für die sofortige Installation. Eine sehr gute Maschine, die helfen wird, im Sommer und Winter die richtige Temperatur im Verwaltungsgebäude zu halten. Es soll euch allen immer gut gehen!

 

2013

Praktikumsbericht von Spyros Theodoulis

Abschlussbericht über mein Praktikum bei der LEBENSHILFE DETMOLD E.V.

(24. September 2013 – 11. November 2013)

 

Ich heiße Spyros Theodoulis. Ich komme aus Oraiokastro, der Partnerstadt Detmolds, aus dem Dorf Monolofos. Ich studiere an der Landwirtschaftlichen Universität von Aristoteles in Thessaloniki.

Im September 2013 bekam ich die Möglichkeit, an einem dreiwöchigen  Praktikumsprojekt bei der Lebenshilfe Detmold e.V. bei dem Team Obstbau II,  teilzunehmen. In dieser Zeit habe ich mit 17 körperlich benachteiligten Menschen, zwei weiteren Praktikanten und unserem Leiter zusammengearbeitet. Mit diesem großartigen Team haben wir viel gearbeitet und auch sehr viel Spaß gehabt. Ich wurde von jedem sehr warmherzig empfangen und ich fühlte mich, als ob ich dort schon seit vielen Jahren arbeiten würde. Ich war von der Arbeitshaltung und der Organisation sehr begeistert.

Währen dieser Wochen haben wir uns überwiegend mit der Apfelernte und dem Beschneiden der Apfelbäume beschäftigt, da gerade Erntezeit war, aber wir haben uns auch mit andern Belangen beschäftigt, wie dem Hacken der Erdbeerfelder, dem Sortieren, Trocknen und Verpacken von Pflaumen und der Sanddornernte. Ich habe viel über den Anbau dieser Pflanzen erfahren, sowie über die Ernte und Entwicklung der Früchte. Und für all dies danke ich meinem Gruppenleiter und all den Kollegen.

Verbunden mit meiner Arbeit beim Obstbau II-Team erhielt ich die Möglichkeit, mit einem anderen Team, der Gärtnerei, im Freilichtmuseum mitzuarbeiten. Es war eine Kombination aus einer kleinen Führungstour und Arbeit. Es war eine sehr schöne Erfahrung für mich und ich habe auch dabei Erfahrungen sammeln können.

Herr Wolfram Spinn führte mich in einer zweitägigen Besichtigungstour in alle Bereiche der „Lebenshilfe Lohmannshof“  ein, so konnte ich auch die beiden anderen Nebenstellen in Detmold kennen lernen. Ich hatte nicht nur die Gelegenheit den landwirtschaftlichen Teil der Lebenshilfe zu sehen, sondern auch den sozialen Teil, der sehr wichtig für die Stadt Detmold ist.

Des Weiteren durfte ich Bernd und Christiane Reineke in Blomberg-Mossenberg besuchen, die eine Schweinezuchtfarm haben, um zu lernen, welcher Prozess hinter der Zucht steht. Unsere Gespräche über Arbeitsbedingungen und andere Faktoren waren konstruktiv und ich konnte herausfinden, welche große Bedeutung die Landwirtschaft in Deutschland hat.

An einem anderen Tag besuchte ich mit Herrn Friedrich-Wilhelm Sundhoff (Bauer und Mitglied  des Rates der Stadt Detmold) die Biogasanlage in Horn-Bad Meinberg, die Verladeeinrichtung für Zuckerrüben (Rübenmaus) in Brokhausen, Rübenroder in Blomberg-Wellentrup, Maishäcksler in Blomberg-Nassesand.

All das waren nicht nur neue Erfahrungen für mich, sondern auch informelle Lernstunden für mein Studium.

Eins der Highlights dieser Wochen war das Treffen mit dem Bürgermeister Herrn Rainer Heller, bei dem wir eine sehr konstruktive und interessante Unterhaltung über mein Praktikum bei der Lebenshilfe, aber auch über jede zukünftige Kooperation mit Organisationen und der Stadt Detmold hatten. Wir haben uns auch über andere Belange unterhalten, wie die Kooperation der Lebenshilfe mit der Griechischen Einheit für autistische Menschen (Greek Unit of Autistic People “ELPIDA”.)

Natürlich ging es bei diesem Praktikum nicht nur ums Arbeiten. Es gab viele Aktivitäten, die parallel liefen, welche mir geholfen haben, mich besser in Detmold einzuleben. Ich habe neue Freundschaften geschlossen, habe neue Leute kennen gelernt und mich mit alten Freunden getroffen. Es hat mich sehr gefreut, dass ich an einigen Treffen des Deutsch-Griechischen Freundeskreises teilnehmen durfte, bei der Ratsversammlung anwesend sein konnte, bei dem Straßenfest mit anderen zu feiern und an vielen Aktivitäten in Detmold teilnehmen zu können.

Ich denke, am Ende sollte ich noch einigen besonderen Menschen danken, die diese drei Wochen für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Als erstes danke ich dem Bürgermeister der Stadt Detmold, Herrn Rainer Heller, der mir die Möglichkeit gegeben hat nach Detmold zu kommen, um hier arbeiten zu können. Dann danke ich Frau Martina Gurcke, die alles organisiert hat, sogar die kleinsten Details für meine Reise nach Detmold, wie meine Unterkunft, meinen Arbeitsplatz und alles andere, was meinen Aufenthalt und meine Arbeit unvergesslich werden ließ. Natürlich danke ich auch meinem „Chef“ Herrn Wolfram Spinn, meinem Leiter Cord Hager und den 19 tollen Kollegen. Den Mitgliedern des Deutsch-Griechischen Freundeskreises und vor allem Frau Fillo Koureli-Steinbarth und den deutschen Freunden, mit denen ich etwas Zeit verbringen durfte und mit denen ich viele schöne Momente erlebt habe.

Aber am meisten möchte ich meiner Gastfamilie, Frau Charlotte Thomale-Friesenhan und ihrem Ehemann Erhard Friesenhan, danken. Sie waren mehr als eine Familie und mehr als gute Freunde. Ich habe wirklich keine Worte, um die hervorragende Gastfreundschaft zu beschreiben, wie freundlich sie mir gegenüber waren. Sie haben Interesse an meiner Arbeit und den Arbeitsbedingungen gezeigt. Auch meine Freizeit wurde von den beiden so gut organisiert, dass ich weder meine Familie noch meine Freunde in Griechenland vermisst habe. Ich fand bei der Familie Friesenhan ein Zuhause und dank ihnen habe ich so viele tolle Menschen getroffen. Ich bin in ganz Lippe unterwegs gewesen, habe einige tolle deutsche Gerichte probiert und ich habe einige schöne Sehenswürdigkeiten entdeckt, wie das Besucherbergwerk Kleinenbremen, Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica, Schwalenberg, Köterberg in der Nähe von Lügde.

Ich hoffe, dass ich in naher Zukunft mein Studium abschließen werde und dass ich die Möglichkeit bekomme, für eine längere Zeit nach Detmold zurück zu kehren.

THEODOULIS SPYRIDON

Oktober 2013

 

 

 

 

 

Vereinsfahrt

Vom 13. - 18. Juni 2013 fand die 2. Vereinsfahrt nach Oraiokastro statt

9 Mitglieder nutzten die Gelegenheit um 6 ereignisreiche Tage unter griechischer Sonne zu genießen, neue Kontakte zu knüpfen und Freunde wiederzusehen.

vordere Reihe von links: Fillo Koureli-Steinbarth, Charlotte Thomale-Friesenhan, Almut Bannenberg, August Nagel, Elke Neuhaus - hintere Reihe von links: Erhard Friesenhan, Maria Erber, Günter Erber, Dr. Theo Bannenbergvordere Reihe von links: Fillo Koureli-Steinbarth, Charlotte Thomale-Friesenhan, Almut Bannenberg, August Nagel, Elke Neuhaus - hintere Reihe von links: Erhard Friesenhan, Maria Erber, Günter Erber, Dr. Theo Bannenberg

Ein großes Anliegen war uns der Besuch der Einrichtung "Elpida-Ελπίδα" für autistische Menschen. Der Verein betreut etwa 40 Autisten im Alter von 4 - 40 Jahren. Er wurde 1978 durch eine Elterninitiative ins Leben gerufen und finanziert sich hauptsächlich durch Spenden. Zum Teil wird er auch durch das Ministerium für Gesundheit und soziale Solidarität gefördert. Bei einem Rundgang durch die Einrichtung berichteten die Vorsitzende und Direktorin vom Leben der Menschen dort. Dem Verein wurde von den Reisenden eine Geld- und Sachspende überreicht.

 

 

 

 

 

 

 

Ein wichtiger Termin war natürlich die Teilnahme an der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Detmold und Oraiokastro. In der Stadthalle fand ein Festakt mit Reden und einem Musikbeitrag statt, Charlotte Thomale-Friesenhan und Dimitris Zannas wurde gedankt, dass sie den Grundstein im Jahr 2004 für den Kontakt zwischen den Städten legten. Das Geschenk des Freundeskreises an die Stadt Oraiokastro bzw. Bürgermeister Dimitris Saramantos hatte Almut Bannenberg gestaltet. Im Anschluss gab es ein Essen im Restaurant Bon Chateau mit einem herrlichen Panoramablick über das nächtliche Thessaloniki.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bäckermeister August Nagel war zu einer Besichtigung und gemeinsamen backen in die Bäckerei Leone eingeladen, bei dem ihm die griechische Brotkultur erklärt wurde.
Und wir waren zu Besuch bei dem Marathonläufer Aristoteles Kakogeorgiou, der im April am Hermannslauf teilnahm.

 

 

 

 

 

 

Auch die Kultur kam nicht zu kurz und so wurden die letzten beiden Tage auf der Chalkidiki verbracht. Ein Nachmittag am Strand und eine Fahrt entlang des Berg Athos durften dabei nicht fehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine große Unterstützung war uns wieder Dimitris Zannas, der uns während unseres Aufenthaltes begleitete, vor Ort die Termine koordinierte und auch im Vorfeld organisatorisch vieles regelte. Infos zu Dimitris Zannas unter: www.creativegreekholidays.com

 

Griechischer Marathonläufer Aristoteles Kakogeorgiou nahm am Hermannslauf teil

Vom 27.-29. April 2013 war Aristoteles Kakogeorgiou aus Oraiokastro zu Gast in Detmold.
Er ist bereits 508 Marathon gelaufen, ist 74 Jahre alt und läuft seit 61 Jahren Marathon.
Besonders dabei ist, dass er in der historischen Kleidung des ersten Marathonläufers mit Brustpanzer, Schild, Speer und Helm läuft.

Er war die Attraktion auf der gesamten Strecke. "Ich wurde von allen Menschen herzlich empfangen und bejubelt. Das gibt Motivation.", so kam er nach 4:13:54 Stunden an der Sparrenburg an.

Die Einladung nach Detmold entstand letztes Jahr im November als Dr. Dieter Panknin, Jos Welter und Klaus Beckendorf am Ende ihre Wanderung von Verona nach Oraiokastro von Aristoteles in Empfang genommen und mit Bürgermeister Rainer Heller zum Rathaus begleitet wurden.

 

 

 

 

 

 

 

Kochbuchvorstellung

Am 07. Januar 2013 stellte Jotta Mitsiou-Polychronidou ihr Kochbuch "Griechenland is(s) anders" im Rathaus Detmold vor.

Jotta Mitsiou-Polychronidou ist in Bochum geboren, dort aufgewachsen und studierte Anglistik, Germanistik und Mediävistik.     Sie ist Mutter von drei erwachsenen Kindern. Bevor sie vor ein paar Jahren nach Oraiokastro zogen, führte sie mit ihrem Mann Anestis Polychronidis (heute Vizebürgermeister von Oraiokastro) in Dortmund ein Restaurant, sie trat auch in verschiedenen Kochshows im deutschen Fernsehen auf.

In ihrem Kochbuch will sie die griechische Küche, wie sie in griechischen Familien gekocht wird, näherbringen. Die griechische Küche setzt auf Frische, viel Gemüse, wenig Fleisch und Olivenöl.
In Original heißt ihr Kochbuch "Familie in der Küche".

Jotta Mitsiou-Polychronidou ist auch Fernsehköchin. Für ihre Kochshow kommt einmal die Woche ein Fernsehteam von einem Sender aus Thessaloniki und dreht in ihrer Privatküche.

Das Kochbuch ist in Detmold in der Tourist-Info im Rathaus erhältlich. Preis: 25,- €


 

 

 

 

 

 

 

 

2012

Deutsch-griechische Freundschaft in schwierigen Zeiten

Drei Vorstandsmitglieder (Fillo Koureli-Steinbarth, Tobias Forth und Elke Neuhaus) waren vom 15. - 18. Juni 2010 mit einem Kamerateam des WDR in Oraiokastro und Thessaloniki.
Das Thema der Fahrt lautete: Freundschaft zwischen Deutschen und Griechen in den Zeiten der Krise.

Das Kamerateam machte Aufnahmen beim Eintreffen im Rathaus, einem Abendessen, einer Stadtführung in Thessaloniki, dem Europapokalspiel Griechenland -  Russland,  bei der Stimmabgabe des Vizebürgermeisters Anestis Polychronidis für die Parlamentswahl und abends bei den ersten Hochrechnungen zum Wahlausgang.
Es wurden auch Interviews geführt und über die Situation in Griechenland diskutiert.
Gleichzeitig konnte die Zeit in Oraiokastro nutzen werden um bestehenden Kontakte zu vertiefen und neue zu knüpfen, z.B. bei einem Treffen mit Praktikanten.

Die Aufnahmen wurden in der ARD-Sondersendung "Wer rettet jetzt den Euro?" am 18.06.2012 um 20:15 Uhr ausgestrahlt. Der Bericht ist in der   ARD mediathek  zu sehen. Der Ausschnitt über die Fahrt erscheint ab der 36. Minute.

Ein kleiner Einblick in die Tage mit dem WDR in Oraiokastro und Thessaloniki stehen in der Bildergalerie unter "Flug mit dem WDR nach Oraiokastro".